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Henri Matisse und die Neuevangelisierung

Farbe, Farbe, leuchtende Farbe! Ich stehe vor dem Bild in der Albertina in Wien und freue mich. Zu mir spricht das alles von einem neuen Aufbruch. Das sind die sogenannten  Fauves, die die Malerei erneuert haben. Sie haben die klassischen Regeln der akademischen Malkunst durchbrochen, um die Freude an der Farbe wiederzugewinnen.

Der Fauvismus um Henri Matisse löste im Herbst 1905 in Paris einen Skandal aus. „Wilde Tiere“ nannte man diese Maler. Ihre Avantgarde-Bewegung dauerte nur zwei Jahre. Doch sie war ein Aufbruch, der vieles in Gang brachte und ohne die Moderne nicht zu denken wäre. Dabei folgten sie nur einem einfachen Grundsatz: Die akademischen Spielregeln der Kunst weichen der Ausstrahlung der leuchtenden Farbe. Wie wäre es, wenn wir Christen unsere Freude an Christus so absolut setzen würden, dass wir gegen gängige Normen der Diktatur des Relativismus verstoßen würden? Der eine Inhalt der Neuevangelisierung ist Jesus Christus. Was wäre, wenn wir alle einen lebendigen Glauben an Jesus bezeugen würden in Wort und Tat? Wäre das nicht eine Kirche im Aufbruch, eine Neuevangelisierung, wie sie Papst Franziskus in seinem Schreiben „Evangelii gaudium“ wünscht?

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