Alte Propheten, neue Botschaft – (2) Megan Hine, Sartre und warum wir uns NICHT selbst erfinden müssen

„Die Existenz geht dem Wesen der Dinge voraus“ (Sartre). Das ist das Weltbild von immer mehr Menschen. Übersetzt bedeutet dies: Ich erfinde mich selbst und bestimme. Ich gehe nicht von dem aus, was ich in Wirklichkeit bin, sondern ich schaffe und entwerfe mich selber. Ich kann aus mir machen was ich will. Es geht um den absoluten Vorrang der Freiheit. Freiheit bedeutet hier aber radikale Willkürlichkeit. Einziger Konkurrent dieser Freiheit ist Gott selbst. Diese Weltanschauung folgert: Wenn es Gott gibt, dann bin ich nicht frei. Aber ich bin frei, also gibt es Gott nicht. Warum wir uns nicht selbst erfinden müssen, können wir jedoch in der Bibel schon nachlesen.

Warum wir uns nicht selbst erfinden müssen

Die Heilige Schrift bietet eine radikal andere Weltanschauung. Gott hat uns von Anbeginn der Welt erwählt und hat einen Plan für jeden einzelnen. Gott schuf uns Menschen nicht, damit wir uns selbst verwirklichen, sondern zum Lob Gottes. Jeder Mensch ist von Gott vor Erschaffung der Welt erwählt worden und muss sich im Leben nicht selbst schaffen durch Leistung, Anerkennung oder anderen Dingen.

“You can’t change the facts, your only option is to change your attitude.”

 

Foto: PIXABAY

Hast du dir schon Teil 1 der Predigtserie „Alte Propheten, neue Botschaft“ angehört? Hier kommst du zur Predigt „Merkmale eines Propheten“ von Pater George Elsbett LC. 

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