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Priesterweihe von P. Štefan Kavecký LC in Rom

16 Dezember

Einladung zur Priesterweihe

Liebe Freunde,

ein großes Ereignis steht an! Am 16. Dezember 2017 wird P. Štefan Kavecký LC in Rom zum Priester geweiht. Wir laden euch gemeinsam als Zentrum Johannes Paul II. ein, mit nach Rom zu kommen, um P. Štefan auf diesem wichtigen und wunderschönen Weg zu begleiten.

Los geht es am 15. Dezember in Wien – nachmittags mit dem Kleinbus der Legionäre Christi oder mit Zug um 19.23 Uhr.
Am nächsten Morgen kommen wir in Rom an. Die Priesterweihe selbst findet nachmittags in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern statt. Anschließend und in der Zwischenzeit gibt es natürlich auch Gelegenheit, diese wunderschöne Stadt anzuschauen.
Am Sonntag nehmen wir um 9.30 Uhr an der ersten Messe des Neupriesters P. Stefan teil.
Am Nachmittag starten wir wieder Richtung Wien.

P. George Elsbett LC


Reisemöglichkeiten

Auto
Opel-Bus (8 Plätze + Fahrer ) von Wien
Reisedauer 12 Stunden
Kosten für Hin-und Rückfahrt: € 65 pro Person

Bahn
ÖBB Nightjet (Wien HBF – Roma Termini)
Reisedauer 14 Stunden
Kosten für Hin-und Rückfahrt: € 58 pro Person (2x 29,-)
Hinfahrt ab: 15.12.17 um 19:23 Uhr
an: 16.12.17 um 09:22 Uhr
Rückfahrt: ab 17.12.17 um 18:58 Uhr
an 18.12.17 um 08:46 Uhr

Flug
Wien – Rom/Fiumicino
Hinflug am 15.12.17 um 16:35 bis 18:10 Uhr; Rückflug am 17.12.17 um 21:35 bis 23:15 Uhr
oder
Hinflug am 15.12.17 um 06:20 bis 07:55 Uhr; Rückflug am 17.12.17 um 21:35 Uhr bis 23:15 Uhr

Unterkunft
Übernachtung mit Frühstück bei Suore Benedettine di Tutzing; http://benedettineroma.it/de
€ 37 pro Person (EZ; DZ; 3-Z)

 

Primizmessen

17.12.2017        Erste Primizmesse           Rom
1.1.2018              Nachprimiz                           Noviziat der LC, Alzgern
7.1.2018              Nachprimiz                           Apostolische Schule, Bad Münstereifel
14.1.2018           Heimatprimiz                      Bratislava
21.1.2018           Gemeindeprimiz               Zentrum Johannes Paul II., Wien

 

Lebenslauf von P. Štefan Kavecký LC

sefan kavecky„Ich wurde am 2. Mai 1988 in Bratislava in der Slowakei als vierter Sohn in eine christliche Familie geboren und gleich als kleines Kind getauft. Seit meinem vierten Lebensjahr waren ich und mein Bruder Messdiener, was eigentlich ausschlaggebend für meine Berufung war. Ich besuchte das Ursulinengymnasium in Bratislava, neben der Schule machte ich in jungen Jahren bei den Pfadfindern mit, besuchte eineinhalb Jahre einen Schauspielkurs, leitete eine ECyD-Jugendgruppe und organisierte viele Regnum Christi-Veranstaltungen in der Slowakei und im Ausland.

Zu meinen weiteren Hobbys zählen Joggen, Radfahren, Brettspiele und Zeit mit Freunden verbringen.

Meine Kindheit verlief ruhig und geborgen, unsere Eltern bemühten sich, uns Kindern nach dem besten Wissen und Gewissen zu erziehen. Sie sind für mich ein Beispiel an Großzügigkeit, Ausdauer und Verständnis für den anderen. Ich bin Gott gegenüber sehr dankbar für meine Eltern und Geschwister. Dass unter vier Jungs die Schlägereien beinahe alltäglich sind, ist klar – dennoch haben sich unsere Beziehungen gut entwickelt und heute bin ich bereits stolzer fünffacher Onkel.

Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen. Wir haben als Familie immer wieder gemeinsam gebetet und sind zum Gottesdienst gegangen. Natürlich musste ich mich, wie jeder Jugendliche, mit meinem Glauben auseinandersetzen. Hier muss ich die besondere Gnade Gottes in meinem Leben erwähnen: Seit meinem 13. Lebensjahr habe ich den inneren Wunsch verspürt, oft zu Eucharistiefeier und Beichte zu gehen. Dieser innere „Drive“ war bestimmt ein Geschenk von Gott, das mir geholfen hat, meinen Glauben nicht zu verlieren, sondern darin zu wachsen. Ich habe keine besondere Erfahrung gemacht, aber Jesus durch den beständigen Empfang der Sakramente immer tiefer erfahren, dieser Prozess dauert heute noch an.“

 

Meine Berufungsgeschichte

„Meinen ersten Gedanken, Priester zu werden, hatte ich als 7-Jähriger. Seither sind 22 Jahre verlaufen.

Es war ein langer Weg. Als 13-Jähriger nahm ich in den Herbstferien an einer viertägigen Reise nach Gozzano mit P. Michael Duffy LC teil, der im Budapest gewirkt hat und immer wieder nach Bratislava gekommen war. Daran habe ich schöne Erinnerungen. Ein Jahr später, 2002, fuhren wir schon mit einer ECyD-Gruppe dorthin. Danach begann ich selber eine ECyD-Gruppe zu leiten. Diese Erfahrung im Apostolat war schon stark ausschlaggebend.

Aber diese Freude im Regnum Christi zu erleben und möglicherweise Priester zu werden – das waren noch zwei Welten.

Im 2005 gingen diese zwei Linien zusammen – bei Einkehrtagen in Bad Münstereifel. Die schöne Erfahrung von Gemeinschaft, Glaube und Apostolat wollte ich nicht verlieren. Im Jahr meines Abiturs, 2006, entschloss ich mich zur Kandidatur bei P. Sylvester Heereman LC und trat ins Noviziat ein.

 

 

Zum Beginn der Ausbildung war alles klar für mich: Ich will Priester und Legionär Christi werden!

Im Noviziat sind dann viele Fragen aufgetaucht wie: Warum soll ich Priester und nichts anderes werden? Doch ich machte immer wieder die Erfahrung der sanften Gewalt der Gnade. Gott lässt uns die Freiheit und manchmal hilft er uns auch, den entscheidenden Schritt zu machen. Die zwei Jahre im Noviziat waren herausfordernd. Ich sprach auch nicht wirklich Deutsch. Zudem erlebte ich in Deutschland einen kulturellen Schock, ich war in einem anderen kulturellen Universum aufgewachsen.

Ich kam dann 2008 für drei Jahre in die USA, um dort philosophische und humanistische Studien zu absolvieren. Das war in Sachen Lebenskultur noch eine Stufe ärger.

Dann gab es die Gründerkrise mit heftigen Folgen auch in den USA, weil viele Priester austraten. Das war sehr fordernd für mich. Ich hatte beim Regnum Christi die Erfahrung gemacht: Ich tue etwas für den Herrn. In der Krisenzeit habe ich aber verstanden, dass es nicht nur um die Hände geht. Es geht auch um das Herz: Dass ich ihn liebe! Und er ist die Liebe meines Lebens!

Gründerkrise und persönliche Reifungskrise fielen zusammen. Das waren Jahre der Unsicherheit, ich habe gekämpft und Fragen gestellt. Und keine Antwort auf die Frage bekommen, warum ich weitermachen sollte. Aber es gab dann doch immer wieder so kleine Etappen, in denen die Gnade Gottes wirkte, sie bleiben mir selbst ein Geheimnis. Nach der Rückkehr nach Deutschland 2011 erfuhr ich in der Jugendarbeit und in der Apostolischen Schule viel Unterstützung und eine gute Gemeinschaft mit Patres und Brüdern. 2014 kam ich dann nach Rom.

Die Monatsexerzitien 2015 im Studienzentrum in Rom brachten den Wendepunkt. Bei zwei Erlebnissen habe ich verstanden: 1. Die Vorsehung Gottes hat mich durchs Leben getragen. Gott hat mich nie allein gelassen. Das habe ich deutlich gesehen bei den Exerzitien, bei denen ich meine Lebensgeschichte durchgelesen habe, wo und wie Gott in allem war. Er war immer bei mir. – 2. Ich habe eine innere Frage gespürt: Willst du das eigene Glück selber basteln oder willst du das empfangen? Ich habe gesagt: Gott, du bist der himmlische Vater, der gute Gott. Ich vertraue dir, dass du mir das Glück schenkst.

Ich habe die beiden Punkte zusammengefügt und gesehen, dass das mein konkreter Weg ist, Gott als Priester der Legionäre Christi zu folgen.

Für mich ist es heute noch ein Geheimnis, dass dieser schlichte Wünsch eines siebenjährigen Knabes nicht erloschent ist … Im Laufe der Zeit hatte es so viele andere Möglichkeiten gegeben … Es ist – so scheint es – die beharrliche Zerbrechlichkeit, die Gott ausmacht. Gott schafft, was er will!

Wenn ich zusammenrechne, wie viele Umstände dazu beigetragen haben, dass ich Priester geworden bin, komme ich auf 31 Mosaiksteine! Jeder steht für eine Station, Entscheidung, Person. Wenn ein oder zwei Steine nicht dabei gewesen wären, hätte das nicht geklappt. Für mich ist es immer wieder ein Grund zu staunen und eine Bestätigung der Worte Jesu:

„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt …“ (Joh 15,16)

Jetzt, kurz vor der Priesterweihe, bleibt nicht viel mehr als über all das zu staunen, was Gott für mich getan hat.

Als Priester werde ich versuchen, Jesus sichtbar zu machen. Den Menschen zeigen, dass Jesus für sie da ist, sich für sie interessiert, dass er in ihrer persönlichen Lebensgeschichte dabei ist, so wie ich das auch bei mir erfahren habe und immer wieder erfahre!

Bitte beten Sie für mich!

P. Štefan Kavecký

 

Bericht: Interview und Fotos von der Diakonweihe von P. Štefan am 6. Mai 2017

Kontaktperson für die Romfahrt

Daniel Weber
Tel: +43 676 5555486

 

Ich möchte mitfahren

 

 

 

 

Details

Datum:
16 Dezember

Veranstalter

Zentrum Johannes Paul II
Telefon:
+43 1 51344880
Webseite:
http://www.zentrum-johannes-paul-ii.at

Veranstaltungsort

Basilika Sankt Paul vor den Mauern
Piazzale San Paolo
Rom, 00146 Italien
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